Umfassender Impfschutz nach aktuellen STIKO-Empfehlungen
Das MVZ Medsanic Mainz bietet das vollständige Spektrum an Schutzimpfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und berät individuell zum optimalen Impfschutz.
Bewährte Präventionsmaßnahme
Impfungen zählen zu den erfolgreichsten medizinischen Errungenschaften.
Aktuelle STIKO-Empfehlungen
Impfungen nach regelmäßig aktualisierten wissenschaftlichen Standards.
Individuelle Impfberatung
Persönliche Abstimmung auf Alter, Gesundheit und Lebensumstände.
Warum Impfungen so wichtig sind
Viele Krankheiten, die früher Schrecken verbreitet haben, kennen junge Menschen heute gar nicht mehr. Masern, Mumps, Röteln oder Diphtherie – allesamt Erkrankungen, die schwere Komplikationen verursachen können. Dass sie bei uns so selten geworden sind, verdanken wir den Impfungen.
Impfen schützt nicht nur Sie selbst, sondern auch Ihre Mitmenschen. Je mehr Menschen geimpft sind, desto schwerer kann sich eine Krankheit ausbreiten. Dieser sogenannte Gemeinschaftsschutz ist besonders wichtig für Menschen, die selbst nicht geimpft werden können – etwa Säuglinge oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem.
Trotzdem vergessen viele Erwachsene, ihre Impfungen aufzufrischen. Dabei ist das genauso wichtig wie die ersten Impfungen im Kindesalter. Denn der Schutz lässt nach einigen Jahren nach und muss erneuert werden.
Impfmythen und Fakten
Immer wieder kursieren Gerüchte über angebliche Impfrisiken. Die Fakten sprechen eine klare Sprache: Moderne Impfstoffe sind sehr sicher. Schwere Nebenwirkungen sind extrem selten – viel seltener als die Komplikationen der Krankheiten, vor denen sie schützen.
Leichte Reaktionen wie Rötung an der Einstichstelle oder erhöhte Temperatur zeigen sogar, dass das Immunsystem arbeitet. Diese Beschwerden verschwinden meist nach ein bis zwei Tagen von selbst.
Herdenimmunität zum Schutz aller
Wenn ausreichend viele Menschen geimpft sind, können sich Krankheitserreger nicht mehr ausbreiten. Diese Herdenimmunität schützt die gesamte Bevölkerung – auch diejenigen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. So tragen Sie mit Ihrer Impfung zum Schutz der Gemeinschaft bei.

Welche Impfungen brauchen Erwachsene?
Die meisten denken bei Impfungen an kleine Kinder. Tatsächlich brauchen aber auch Erwachsene regelmäßig Impfschutz. Manche Impfungen müssen alle zehn Jahre aufgefrischt werden, andere sind nur in bestimmten Situationen nötig.
Standard-Auffrischungsimpfungen
Gegen Diphtherie und Tetanus sollten alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Die nächste fällige Impfung wird dabei als Kombinationsimpfung mit Pertussis (Keuchhusten) gegeben. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Kontakt zu Säuglingen haben, denn Keuchhusten kann für Babys lebensbedrohlich sein.
Für Masern gilt eine besondere Empfehlung: Nach 1970 geborene Personen über 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit sollten eine Masern-Schutzimpfung erhalten. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit und können auch bei Erwachsenen schwere Komplikationen verursachen.
Impfungen für Ältere
Ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO zusätzliche Schutzimpfungen. Die jährliche Influenza-Impfung wird ab diesem Alter generell empfohlen, denn im Alter verlaufen Grippeerkrankungen oft schwerer. Auch die Impfung gegen Pneumokokken-Infektionen, die Lungenentzündungen verursachen können, gehört ab 60 zur Standardempfehlung.
Die Gürtelrose-Impfung gegen Herpes Zoster schützt vor dieser schmerzhaften Erkrankung, die bei älteren Menschen häufiger auftritt. Der Impfstoff ist gut verträglich und sehr wirksam. Diese drei Impfungen – Influenza, Pneumokokken und Herpes Zoster – bilden das Fundament des Impfschutzes für Menschen ab 60 Jahren.
Risikogruppen und berufliche Indikationen
Menschen mit chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Immunschwäche haben oft ein erhöhtes Risiko für schwere Infektionsverläufe. Für sie gelten erweiterte Impfempfehlungen, die wir individuell mit Ihnen besprechen.
Auch bestimmte Berufsgruppen benötigen besonderen Impfschutz. Medizinisches Personal, Erzieher oder Lehrer sollten beispielsweise gegen Hepatitis B geimpft sein.
Standard-Auffrischungsimpfungen
Regelmäßige Auffrischung gegen Diphtherie und Tetanus.
Pertussis-Kombinationsimpfung
Zusätzlicher Schutz vor Keuchhusten.
Masern-Schutzimpfung
Empfehlung für nach 1970 Geborene mit unklarem Impfstatus.
Impfungen ab 60 Jahren
Erweiterter Schutz bei erhöhtem Risiko.
Risikogruppen
Zusätzliche Impfungen bei chronischen Erkrankungen.
Berufliche Indikationen
Besonderer Schutz für bestimmte Berufsgruppen.

Reiseimpfungen – Schutz für unterwegs
Fernreisen bringen nicht nur schöne Erlebnisse, sondern können auch gesundheitliche Risiken mit sich bringen. In vielen Ländern kommen Krankheiten vor, die bei uns unbekannt sind. Eine rechtzeitige Beratung zu Reiseimpfungen ist daher unerlässlich.
Planung ist alles
Für einen optimalen Schutz sollten Sie sich mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt beraten lassen. Manche Impfungen brauchen mehrere Termine, bis der Schutz vollständig aufgebaut ist. Andere sollten nicht gleichzeitig mit bestimmten Impfungen gegeben werden.
Je nach Reiseziel kommen verschiedene Impfungen infrage: Hepatitis A und B, Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, Meningokokken oder Typhus. Auch die Malaria-Vorbeugung wird individuell an Ihr Reiseziel angepasst.
Kostenübernahme durch die Krankenkassen
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen alle von der STIKO empfohlenen Schutzimpfungen. Darüber hinaus können die Krankenkassen in ihren Satzungsleistungen die Kostenübernahme von weiteren Impfungen für ihre Versicherten vorsehen. Hierzu können zum Beispiel bestimmte Reiseimpfungen oder sogenannte Indikationsimpfungen für Risikogruppen zählen.
Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über zusätzliche Leistungen – viele Kassen haben ihr Angebot in den letzten Jahren deutlich erweitert. So ist der Schutz oft günstiger als gedacht.
Grippeschutz – jedes Jahr aufs Neue
Die Influenza ist nicht mit einem harmlosen Schnupfen zu verwechseln. Echte Grippe kann wochenlang dauern und schwere Komplikationen verursachen. Besonders ältere Menschen und chronisch Kranke sind gefährdet.
Warum jährlich impfen?
Grippeviren verändern sich ständig. Deshalb muss der Impfstoff jedes Jahr neu angepasst werden. Die Weltgesundheitsorganisation bestimmt im Frühjahr, welche Virusstämme voraussichtlich in der kommenden Saison zirkulieren werden.
Die beste Zeit für die Grippeimpfung ist der Herbst – idealerweise Oktober oder November. Dann ist der Schutz rechtzeitig zum Beginn der Grippesaison aufgebaut. Aber auch später ist eine Impfung noch sinnvoll.
Wer sollte sich impfen lassen?
Grundsätzlich kann sich jeder ab sechs Monaten gegen Grippe impfen lassen. Besonders empfohlen wird die Impfung für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere und medizinisches Personal. Auch wer beruflich viel Kontakt zu Menschen hat, profitiert vom Grippeschutz.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antworten auf häufige Fragen zu Schutzimpfungen, Impfempfehlungen und Impfablauf.
Impfungen schützen zuverlässig vor schweren Infektionskrankheiten und deren möglichen Komplikationen. Viele Erkrankungen sind heute selten, weil konsequent geimpft wird. Zudem tragen Impfungen zum Schutz der gesamten Bevölkerung bei.
Moderne Impfstoffe sind umfangreich geprüft und sehr sicher. Schwere Nebenwirkungen sind extrem selten und treten deutlich seltener auf als schwere Krankheitsverläufe ohne Impfschutz.
Ja, der Impfschutz lässt mit der Zeit nach. Einige Impfungen müssen regelmäßig aufgefrischt werden, andere sind abhängig von Alter oder Risikofaktoren.
Reiseimpfungen richten sich nach dem Reiseziel und der Art der Reise. Eine frühzeitige Beratung stellt sicher, dass alle notwendigen Impfungen rechtzeitig erfolgen.
Die von der STIKO empfohlenen Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die individuelle Beratung hilft, den passenden Impfschutz festzulegen.




