24-Stunden-Herzüberwachung zur sicheren Erkennung von Rhythmusstörungen
Das Langzeit-EKG ergänzt das normale EKG durch eine kontinuierliche Aufzeichnung über 24 Stunden und liefert realistische Messergebnisse unter Alltagsbedingungen.
Kontinuierliche Aufzeichnung
Alle Herzschläge werden über 24 Stunden erfasst.
Erkennung versteckter Störungen
Auch selten auftretende Rhythmusstörungen werden sichtbar.
Messung im Alltag
Normale Tagesaktivitäten bleiben während der Untersuchung erhalten.
Was ist ein Langzeit-EKG und wann wird es eingesetzt?
Stellen Sie sich vor, Ihr Herz würde nur dann stolpern, wenn niemand hinschaut – genau hier liegt das Problem vieler Herzrhythmusstörungen. Ein normales EKG in der Praxis dauert nur wenige Minuten. In dieser kurzen Zeit zeigt sich längst nicht alles, was das Herz im Laufe eines ganzen Tages so macht.
Das Langzeit-EKG ist wie ein geduldiger Beobachter, der 24 Stunden lang aufpasst und alles dokumentiert. Jeder einzelne Herzschlag wird aufgezeichnet – egal ob Sie schlafen, arbeiten oder sich aufregen. So entsteht ein komplettes Bild Ihrer Herzaktivität im Alltag.
Diese Untersuchung ist besonders wichtig, weil viele Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auftreten. Manche zeigen sich nur unter Stress, andere nur in Ruhe. Das normale EKG in der Praxis dauert nur wenige Minuten – zu kurz, um alle Auffälligkeiten zu erfassen. Ohne das 24h-Herzmonitoring würden diese Störungen oft unentdeckt bleiben.
Typische Beschwerden für ein Langzeit-EKG
Herzstolpern, das kommt und geht. Schwindel ohne erkennbaren Grund. Das Gefühl, als würde das Herz kurz aussetzen. Oder einfach das ungute Gefühl, dass mit dem Herzschlag etwas nicht stimmt – all das sind Gründe für ein Langzeit-EKG.
Manchmal schicken uns auch andere Ärzte Patienten, bei denen im normalen EKG Auffälligkeiten zu sehen waren oder Menschen, die bereits wegen Rhythmusstörungen behandelt werden. Auch bei unklaren Ohnmachtsanfällen oder wiederkehrenden Schwindelattacken kann das Langzeit-EKG wichtige Hinweise liefern.
Wann das normale EKG nicht ausreicht
Ein EKG in der Praxis zeigt immer nur einen winzigen Ausschnitt – wie ein Foto von einem Film. Wenn in diesen wenigen Minuten gerade alles normal läuft, sehen wir auch nur normale Werte. Die Probleme können trotzdem da sein, verstecken sich nur gerade.
Besonders tückisch sind Rhythmusstörungen, die nur unter bestimmten Umständen auftreten. Beim Sport, bei Aufregung, nachts im Schlaf oder in Stresssituationen. All das können wir nur mit einem Langzeit-EKG zuverlässig erfassen.
Wann das normale EKG nicht ausreicht
Ein EKG in der Praxis zeigt immer nur einen winzigen Ausschnitt – wie ein Foto von einem Film. Wenn in diesen wenigen Minuten gerade alles normal läuft, sehen wir auch nur normale Werte. Die Probleme können trotzdem da sein, verstecken sich nur gerade.
Besonders tückisch sind Rhythmusstörungen, die nur unter bestimmten Umständen auftreten. Beim Sport, bei Aufregung, nachts im Schlaf oder in Stresssituationen. All das können wir nur mit einem Langzeit-EKG erfassen.

Wie funktioniert das 24h-Herzmonitoring?
Das Langzeit-EKG ist viel unkomplizierter, als viele Menschen denken. Sie bekommen ein kleines Gerät, das Sie 24 Stunden lang bei sich tragen. Über dünne Kabel ist es mit Elektroden verbunden, die auf Ihrer Brust kleben.
Das Gerät läuft die ganze Zeit mit und zeichnet jeden Herzschlag auf. Sie müssen nichts weiter tun, als Ihr Leben normal weiterzuleben. Je normaler Ihr Tag abläuft, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.Ziehen Sie am besten ein Shirt an, das Sie problemlos wieder anziehen können, ohne die Elektroden zu stören. Und planen Sie Ihren Tag so normal wie möglich – das ist wichtig für aussagekräftige Ergebnisse.
Vorbereitung auf die Untersuchung
Große Vorbereitungen sind nicht nötig. Sie sollten am Untersuchungstag duschen, bevor Sie zu uns kommen, denn 24 Stunden lang dürfen Sie nicht duschen oder baden. Die Elektroden müssen trocken bleiben, sonst funktioniert die Aufzeichnung nicht richtig.
Ziehen Sie am besten ein Shirt an, das Sie problemlos wieder anziehen können, ohne die Elektroden zu stören. Planen Sie Ihren Tag so normal wie möglich – das ist wichtig für aussagekräftige Ergebnisse. Vermeiden Sie nur extreme körperliche Anstrengungen.
Das Tagebuch als wichtiger Baustein
Während der 24 Stunden führen Sie ein kleines Tagebuch. Darin notieren Sie, wann Sie was gemacht haben und ob Sie Beschwerden hatten. „8:30 Uhr – Treppen gestiegen, Herzstolpern gespürt“ oder „14:00 Uhr – aufgeregt wegen Termin“ sind typische Einträge.
Diese Notizen sind wertvoll bei der Auswertung, denn nur so können wir die EKG-Veränderungen den entsprechenden Situationen zuordnen. Was auf dem EKG-Streifen wie eine Störung aussieht, kann völlig normal sein, wenn es bei körperlicher Anstrengung aufgetreten ist.
Kleines tragbares Gerät
Ein kompaktes Gerät wird für 24 Stunden am Körper getragen und zeichnet jeden Herzschlag zuverlässig auf.
Elektroden auf der Brust
Über dünne Kabel ist das Gerät mit Elektroden verbunden, die auf der Brust befestigt werden.
Aufzeichnung im Alltag
Das Gerät läuft kontinuierlich, während Sie Ihren Tag möglichst normal gestalten – Arbeit, Bewegung und Ruhephasen eingeschlossen.
Einfache Vorbereitung
Am Untersuchungstag sollte vorab geduscht werden, da Duschen oder Baden während der Aufzeichnung nicht möglich ist.
Geeignete Kleidung
Ein bequemes Shirt erleichtert das Tragen des Geräts, ohne die Elektroden zu stören.
Tagebuch zur Auswertung
Während der 24 Stunden werden Aktivitäten und Beschwerden notiert, um EKG-Veränderungen korrekt einordnen zu können.

Was wird bei der Rhythmusanalyse untersucht?
Nach 24 Stunden bringen Sie das Gerät zurück, und dann beginnt die eigentliche Detektivarbeit. Tausende von Herzschlägen müssen ausgewertet werden – zum Glück unterstützt uns moderne Software dabei. Wir schauen uns nicht nur an, wie oft das Herz geschlagen hat, sondern auch wie regelmäßig.
Gab es Pausen? Zusätzliche Schläge? Phasen, in denen das Herz zu schnell oder zu langsam war? All diese Informationen werden sorgfältig dokumentiert und in Zusammenhang mit Ihrem Tagebuch bewertet.
Verschiedene Arten von Rhythmusstörungen
Das Herz kann auf viele Arten aus dem Takt geraten. Manche Störungen sind völlig harmlos und brauchen keine Behandlung, andere sollten genauer beobachtet werden. Die Kunst liegt darin, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Häufige Befunde im Langzeit-EKG:
- Extraschläge (Extrasystolen): Zusätzliche Herzschläge, die meist harmlos sind
- Tachykardien: Phasen mit zu schnellem Herzschlag
- Bradykardien: Phasen mit zu langsamem Herzschlag
- Herzpausen: Kurze Unterbrechungen des normalen Rhythmus
- Vorhofflimmern: Unregelmäßiger Herzschlag aus den Vorhöfen
Bewertung der Befunde im Kontext
Nicht jede Auffälligkeit im Langzeit-EKG ist automatisch bedenklich. Viele Rhythmusveränderungen sind normal und kommen auch bei gesunden Menschen vor. Entscheidend ist oft, wie häufig sie auftreten und in welcher Situation.
Ein paar Extraschläge bei körperlicher Anstrengung? Meist völlig normal. Viele Extraschläge in Ruhe? Das sollte genauer untersucht werden. Diese Einordnung braucht Erfahrung und medizinisches Fachwissen.
Arrhythmiediagnostik – mehr als nur Herzstolpern
Rhythmusstörungen können sich ganz unterschiedlich zeigen. Manche Menschen spüren jeden zusätzlichen Herzschlag, andere merken selbst bei ausgeprägten Störungen nichts. Deshalb ist das Langzeit-EKG so wertvoll – es zeigt die objektive Wahrheit.
Bei der Arrhythmiediagnostik geht es nicht nur darum festzustellen, ob Rhythmusstörungen da sind. Wir wollen auch wissen, wann sie auftreten und ob sie mit bestimmten Aktivitäten zusammenhängen.
Zusammenhang zwischen Symptomen und EKG-Befunden
Das Spannendste bei der Auswertung ist oft der Vergleich zwischen Ihren Tagebuch-Einträgen und den EKG-Aufzeichnungen. Manchmal passen beide perfekt zusammen – Sie haben Herzstolpern gespürt, und genau zu dieser Zeit zeigt das EKG Extraschläge.
Manchmal ist es aber auch umgekehrt: Das EKG zeigt Rhythmusstörungen, aber Sie haben nichts gemerkt. Oder Sie hatten das Gefühl von Herzrasen, aber das EKG war normal. All diese Informationen helfen bei der richtigen Diagnose und Einschätzung Ihrer Beschwerden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Antworten auf häufige Fragen zum Langzeit-EKG und zur 24-Stunden-Herzüberwachung.
Ein normales EKG zeigt nur einen kurzen Moment der Herzaktivität. Das Langzeit-EKG zeichnet den Herzrhythmus über 24 Stunden auf und erfasst auch selten auftretende Störungen. Dadurch lassen sich Auffälligkeiten erkennen, die sonst unentdeckt bleiben.
Nein, der Alltag soll möglichst normal ablaufen. Nur so entstehen realistische Messergebnisse. Extreme körperliche Belastungen sollten vermieden werden.
Das Tagebuch hilft, EKG-Veränderungen bestimmten Aktivitäten oder Beschwerden zuzuordnen. Dadurch lässt sich beurteilen, ob Auffälligkeiten normal oder behandlungsbedürftig sind.
Nein, viele Rhythmusveränderungen sind harmlos. Erst die ärztliche Einordnung im Zusammenhang mit Beschwerden entscheidet über die Bedeutung.
Die Ergebnisse werden ausführlich besprochen. Je nach Befund können weitere Untersuchungen oder eine Behandlung sinnvoll sein.




